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EIN AUSFLUG INS MARIANHILL KLOSTER

Letzte Woche Freitag machten die Schüler der 4. Klasse einen Ausflug in Marianhill Kloster hier in Pinetown (New Germany). Dort lernten sie vieles über die Entstehung des Klosters, wie auch die katholische Gemeinde hier in Durban.

Das Kloster wurde am 26. Dezember 1882 von dem Trappistenmissionar P. Franziskus Pfanner am Rande der Stadt Durban in Südafrika gegründet. Bewegt von dem Ideal, die Integration des einheimischen Zulu-Volkes in die weiße Gesellschaft der Region Transkei zu fördern, und auch die lokale Entwicklung zu fördern, eröffnete er Schulen, Kliniken, Handwerksbetriebe, Druckereien und Bauernhöfe, die Hunderten von Mönchen, Laienmissionaren, Ordensfrauen und Einheimischen Arbeit boten. Im Jahr 1885 wurde er zum Abt ernannt und in den folgenden Jahren hatte die Anwesenheit von Mönchen im gesamten Vikariat von Natal bis 1907 dank seiner Ermutigung 19 Zweige und eine Kongregation von Ordensfrauen, die Missionsschwestern hervorgebracht.

 

Quelle: https://mariannhillmonastery.org.za/history/

Ein Besuch im Bergtheil Museum

Unsere Klasse 4 machte letzten Freitag einen Ausflug in das Bergtheil Museum Westville um dort über die ersten deutschen Einwanderer zu lernen.  Die Geschichte lautet wie folgt:

Natal’s (Jetzt KwaZulu Natal) erste deutsche Gemeinde verdankte ihre Existenz dem Einwanderungsprogramm eines englischen Juden, Jonas Bergtheil, der 1843 nach Natal kam und drei Jahre später die “Natal Cotton Company” gründete. Bergtheil erkannte das Potenzial einer europäischen Besiedlung entlang der Küste und wandte sich an das britische Kolonialamt für Einwanderer. Als zuerst die britische und dann die bayerische Regierung seine Pläne ablehnten, wandte er sich an das Königreich Hannover, um Unterstützung zu erhalten. 35 Bauernfamilien (ca. 188 Personen) aus dem Landkreis Osnabrück-Bremen nahmen sein Angebot an und kamen am 23. März 1848 in Natal an. Sie ließen sich in der Nähe von Port Natal nieder und nannten ihre neue Heimat Neu-Deutschland (New Germany).

Bergtheils “Baumwollprogramm” scheiterte, nachdem die ersten beiden Ernten von Baumwollkapselwurm verwüstet worden waren. Außerdem kam die Entkörnungsmaschine, die er aus England bestellt hatte, nie an. Die Siedler gaben Baumwolle bald zugunsten der Gärtnerei auf, und als ihre Fünfjahresverträge mit Bergtheil endeten, erneuerten viele sie nicht. Die junge Gemeinschaft hätte innerhalb einer Generation untergegangen sein können, da die Einwanderer keinen Kontakt zu Deutschland hatten und keine Vision einer eindeutig deutschen Gemeinschaft hatten. Die Ankunft eines Berliner Missionars sorgte dafür, dass Sprache und Religion vorerst bestanden.

Pastor Carl Wilhelm Posselt (1815–85) erklärte sich bereit, sich um die Gemeinde in Neudeutschland zu kümmern, wo er am 19. November 1848 die erste Kapelle der Berliner Missionsgesellschaft in Südafrika weihte “Valley of a Thousand Hills” und gründete 1854 eine zweite Station, Christianenberg, zu diesem Zweck. Er unterrichtete auch die Schrift in der kleinen deutschen Schule, die die Siedler gegründet hatten. 1852 wurde die Gemeinde wegen Hungersnot an der Küste und rückläufiger Zahl von Siedlern für kurze Zeit nach Emmaus verlegt. Bergtheil gelang es, den Strom der Deutschen ins Landesinnere einzudämmen, und 1854 kehrte Posselt nach Neudeutschland zurück, wo er bis zu seinem Tod 1885 als Missionar und Pastor tätig war.

 

Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/New_Germany,_KwaZulu-Natal

Unsere International Schule

UNSERE INTERNATIONALE SCHULE

Wussten Sie, dass 43% der Familien an unserer Schule zuhause kein Deutsch sprechen? Das heißt, das diese Schüler nur an unserer Schule Deutsch lernen und sprechen.

Trotzdem schlagen sie sich super und bestehen zum Großteil die DSD I und DSD II Prüfungen. Diese Prüfungungen werden jeweils von Schülern in den 9. und 11. Klassen geschrieben um an Universitäten in deutschsprachigen Ländern studieren zu können. Wirklich ein Beweis, dass die Deutsche Schule Durban Südafrikanischen Kindern die Tür nach Deutschland und die Welt öffnet.

Die genauen Prozentsätze lauten wir folgt:

Kinder bei denen beide Eltern (oder Erziehungsberechtigten) Deutsch sprechen liegt bei 26%. Familienhäuser wo nur ein Elternteil/Erziehungsberechtigte(r) Deutsch spricht liegt bei 31% und wie oben erwähnt sprechen 43% der DSD Familien zuhause kein Deutsch.

Helfen Sie uns unseren Kindern weiterhin diese Gelegenheiten zu bieten. Spenden Sie unter folgendem Link und eröffnen Sie einem Kind die Tür nach Deutschland und die Welt:

Glockenspiele

WIR HABEN GLOCKENSPIELE
Wir wollen uns herzlich bei Frau Irlich bedanken, die mit einer liebeswürdigen Spende unserer Schule 12 Glockenspiele für den Musikunterricht gespendet hat. Unsere Schüler haben damit nicht nur viel Spaß, sondern lernen auch Noten lesen.

Das deutsche Sprachdiplom an der DSD

DAS DSD AN DER DSD

Letztes Jahr schrieben 18 SchülerInnen der Klassen 8 & 11 die Examen zum Deutsche Sprachdiplom I und II (DSD I & II). Wir sind sehr stolz auf unsere Schüler/innen, die alle bestanden haben!

Eine besondere Erwähnung verdienen auch die Besten jedes Jahrgangs, Stefan Friedrich und Felix Kroeber, die mit 92, beziehungsweise 93 aus 96 Punkten bestanden. Bravo!

Gestern wurden bei einer kleinen Feier die Urkunden übergeben und die Anstrengungen der Schüler und ihrer Eltern gewürdigt. Es sind hauptsächlich – aber nicht nur – AltschülerInnen der DSD die inzwischen alle auf verschiedene ‘High Schools’ gehen und jeden Montagabend kommen um ‘German as Second Additional Language’ als extra Schulfach bis zum Matric fortzuführen.
Das Deutsche Sprachdiplom wird von der Bundesrepublik Deutschland organisiert und anerkannt und ist sehr nützlich für ein Studium oder eine Stelle in einem deutschsprachigen Land, aber auch für Stipendien- oder Stellenbewerbungen hier in Südafrika.

Stipendium-Aktion!

Sie haben wahrscheinlich schon mehrmals von uns gehört, dass wir einigen Kindern an unserer Schule ein Stipendium verleihen. Dieses hat mehrere Gründe. Wir wollen begabten Kindern den Schulbesuch ermoeglichen, deren Eltern das Schulgeld nicht oder nicht vollstaendig aufbringen koennen.

Deshalb bitten wir um Ihre Spende fuer unsere Stipendium-Aktion.

Wie läuft die Aktion ab?

Sie spenden einen Betrag über €100 und erhalten über eines der “Stipendien-Kinder” einen Steckbrief, damit Sie auch genau wissen, wen Sie unterstützen. Bei Spenden über €500 erhalten Sie einen persönlichen Brief von einem der Schüler.

 

Wie können wir den Ablauf und den Erfolg der Aktion verfolgen?

Wir verschicken auch Briefe und E-Mails mit wichtiger Info, wie zum Beispiel unserem gefülltem Schweinchen, also melden Sie sich auf unserer Homepage, oben rechts, mit Ihrer E-Mail-Adresse bei unserem Verteiler an.

Wo kann ich Spenden?

Direkt hier unten, bei unserem Spendenformular:

UNSERE BAUSTEINWAND STEHT

Sie haben sehr lange gewartet und nun ist sie endlich da: Unsere Bausteinwand.

Wir konnten kaum glauben, dass wir mit dieser Aktion €59000 sammeln konnten und sich somit so viele Namen sammelten.

Jetzt können wir Ihre Unterstützung nochmals ganz herzlich feiern und wiederholt ein ganz lautes DANKESCHÖN aussprechen! Wir sind von Ihrer Großzügigkeit ganz überwältigt.

Können Sie Ihren Namen finden?

Es ist wirklich schön wie sich unsere Schule in den Platten spiegelt, finden Sie nicht?

#KhombiSaGermany an der DSD

Am Montag, den 23. April durfte die Deutsche Schule Durban den #KhombiSaGermany bei sich an der Schule willkommen heißen.
Dieser 1971er VW Bus wurde besonders für die deutsche Botschaft in Südafrika angefertigt und reißt schon seid 2 Jahren durch unser farbenfrohes Land, um den Menschen Südafrikas die deutsche Kultur, Sprache und Lebensstil in Südafrika vorzustellen.
 Ein lustiger Zufall ist auch, dass auch die DSD im Jahre 1971 Ihren Anfang fand.
Der Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Durban, zusammen mit seiner Kollegin, Frau Christa Straeuli, informierte die anwesenden Gäste über beliebte Themen, wie Visa, Staatsbürgerschaft in Deutschland und ähnliche Themen. Es wurden viele Fragen gestellt und auch beantwortet und jeder Gast verließ die Schule zufrieden, mit der Informationen die sie benötigten.
Es stellte sich sogar heraus, dass seine Exzellenz, der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, Herr Martin Schäfer, zur gleichen Zeit in Durban war und mit dem #KhombiSaGermany den Hafen besuchte.

Sie fragen sich wahrscheinlich, wie dieser VW Bus den Namen”KhombiSa” erhalten hat. Und zwar, ist dieses Wort eine Mischung aus dem Spitznamen für den VW Bus “Kombi” und dem Wort “Khombisa” das auf IsiZulu so viel wie”zeigen” heißt.

Wenn Sie noch Fragen zu diesem Thema haben, melden Sie sich jeder Zeit bei uns.
Entweder durch unsere Facebook Seite, oder per Mail.

Urkundenverleihung des Deutschen Sprachdiploms

Seit 3 Jahren bieten wir das Deutsche Sprachdiplom an der Deutschen Schule Durban an. Also das DSD an der DSD. Das bringt immer ein kleines Schmunzeln auf.

Unsere Schule ist, wie schon bekannt, eine Grundschule. In Südafrika geht die Grundschule bis zur 7. Klasse. Danach gehen unsere Schüler/innen auf verschiedene High Schools im Großraum Durban, die meisten kommen aber montagabends zu uns an die DSD zurück, um bis zum Schulabschluss weiter Deutsch zu lernen.

 

 

 

Ein großer Teil dieses Deutschunterrichts ist in den Klassen 8 und 11 die Vorbereitung auf das Deutsche Sprachdiplom. Die Schüler/innen schreiben in der 8. Klasse das DSD I und in der 11. Klasse das DSD II. Das Deutsche Sprachdiplom ist ein international anerkannter Sprachnachweis und wird von der Bundesrepublik Deutschland organisiert. Für unsere Schüler/innen ist es sehr nützlich für ein Studium oder eine Stelle in einem deutschsprachigen Land, aber auch für Stipendien- oder Stellenbewerbungen hier in Südafrika oder im Rest der Welt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In diesem Jahr schrieben 21 Schüler das Examen zum Deutschen Sprachdiplom I und II, davon bestanden 20 das Gesamtexamen. Ganz besonders freuen wir uns über unsere DSD II Kandidaten, von denen 6 aus 7 auf C1 Niveau (das ist Universitätsniveau) bestanden.

FASCHING 2018

Was hatten wir ein Spaß!

In lustigen und bunten Kostümen kamen unsere Schüler am Dienstagmorgen zur Schule. Dabei waren Einhörner, Prinzessinnen, Flamingos, Cowboys, Mehrjungfrauen und vieles mehr. Es sammelten sich diese bunte Runde in der Schulaula wo sie sich alle vorstellen konnten. Sogar ein paar Eltern kamen verkleidet um mitzufeiern. Es wurde zu deutschen Liedern getanzt, Zungenbrecher gesprochen, Pfannkuchen gegessen und viel gelacht.

Am Ende des Tages gingen 143 glückliche, jedoch erschöpfte Kinder nach Hause. Im nächsten Jahr machen wir das wieder.